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Montag, 2. April 2012

Recap: Special-Teams entscheiden Spiel 1

Nach Spiel 1 der Viertelfinalserie gegen den SHC Belpa 1107 muss man klar eingestehen, dass Belpa die bessere Mannschaft stellte und den Sieg verdient hat. Trotzdem ist das Resultat mit 9-2 zum Schluss wohl etwas zu hart ausgefallen, lange war der SHCB im Spiel, die Special-Teams entschieden im Mittelabschnitt aber dann für den Favoriten.

Der Start in die Playoffs verpasste der SHCB vollends. Ein langer Pass von Faina auf Müller hebelte die Bettlach-Abwehr mustergültig aus, der junge Belper brachte technisch versiert die Platzherren nach nur 61 Sekunden in Front - Fehlstart ahoi. In der Folge war Belp zwar spielbestimmend aber nicht zwingend, das 2-0 durch Fuchs gelang begünstigt durch einen Ausschluss gegen Ryhorchuk. Die Gäste reagierten aber und konnten ihrerseits in Überzahl durch Routinier Andreas Walker verkürzen. Mit diesem knappen Rückstand verabschiedeten sich die Teams in die erste Pause - der SHCB war im Spiel!

Powerplay und McFadden als Bettlach-Killer
Der Beginn ins Mitteldrittel glich dem Startdrittel frappant. Belpa war über weite Strecken im Ballbesitz, die Rüfenacht-Truppe hielt aber konzentriert und wacker dagegen. Wiederum war es das starke Belper Überzahlspiel, welche in der 27.Minute den alten 2-Tore-Vorsprung für Belpa zurück brachte - Zürcher hatte getroffen. Und auch als Faina kurz nach Spielhälfte auf 4-1 erhöhte schaute mit Wigger ein Bettlacher von der Strafbank aus dem Geschehen zu. Belpa zeigte sich in Überzahlspiel enorm effizient, die Gäste leider nicht. Zwei aufeinanderfolgende Ausschlüsse vermochte Bettlach nicht zu nutzen und als die Berner wieder komplett waren traf Tyler McFadden für Belpa zum 5-1. Bettlach nun völlig von der Rolle, denn nur 48 Sekunden später netzte der Belpa-Kanadier erneut ein. 6-1 vor dem letzten Durchgang; eine unüberwindbare Hypothek für den Aussenseiter, welche mit einer besseren Leistung in den Special-Teams hätte verhindert werden können.

Im Schlussdrittel wirbelte Coach Rüfenacht die Reihen etwas durcheinander ohne damit jedoch einen wesentlichen Richtungswechsel zu provozieren. Zwar belegte die Schussstatistik längst nicht die aussagekraft des Spielresultates, aber trotzdem hatte man immer das Gefühl Belpa wirke in ihren Aktionen gefährlicher, schneller und nicht zuletzt zielstrebiger. Zürcher profitierte von einem Eigentor und erhöhte auf 7:1, Fuchs erteilte dem Powerplay der Bettlacher die Höchststrafe und traf per Shorthander zum 8:1 ehe sich das Powerplay der Belper noch einmal auszeichnen durfte. Ohne grossen Aufwand schraubte Belpa das Skore auf 9-1. Belpa spielte 5 mal in Überzahl und traf 4 mal, während sich Bettlach in 7 Versuchen nur zwei Mal einen Treffer gutschreiben durfte...zwei Mal? Ja...Ryhorchuk schloss das heutige Spiel mit dem zweiten Bettlacher Treffer, wie gesagt bei numerischer Überlegenheit, ab.

Die Leistung der Bettlacher war nicht grundschlecht heute. Wie eingangs erwähnt sorgen die Special-Teams für den markanten Unterschied, zudem hat Belpa mit Spielern wie Fuchs, McFadden oder Faina Knipser in ihren Reihen, welche ein solches Spiel im Alleingang entscheiden können. Ob Bettlach die Lehren aus Spiel 1 ziehen kann sehen wir in zwei Wochen, wenn in Bettlach zum zweiten Viertelfinal-Durchgang angepfiffen wird.

Copin's 3-Stars:
*** RYSER, Simon
** RYHORCHUK, Robert
* KIENER, Fabio

Statistik - Game 1

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