In der laufenden Saison trafen die beiden Teams in der Zwischenrunde bereits in zwei Duellen aufeinander, der SHCB ging sowohl zu Hause (7:1) wie auch im Unterwallis (6:2) als Sieger vom Feld. Die Favoritenrolle können die Bettlacher daher nicht abstreifen, gleichzeitig sind die Martinacher Löwen aber auch etwas stärker zu erwarten als in dieser Zwischenrunde. Der Sieg gegen den SHC Steckholz in den Viertelfinals lässt jedenfalls aufhorchen.
Kommt hinzu, dass die 2.Mannschaft in dieser Zwischenrunde auf die Dienste von Chris Ryser zählen durfte. Ein nicht ganz zu unterschätzender Faktor ist die Tatsache, dass das letzte Spiel des SHCB nun auch schon einige Wochen zurück liegt. Wie schnell findet die Henzi-Truppe den Spielrhytmus wieder gegen ein Martigny, welches letztes Wochenende 2 Spiele absolvierte?
Wie die meisten Mannschaften aus der Westschweiz ist auch Martigny eine Stimmungsmannschaft. Einmal in Fahrt wird Martigny nur schwer zu bremsen sein, auf der anderen Seite sind bei einem schlechten Start auch Auflösungserscheinungen nicht ausgeschlossen (gesehen beim 7:1 in Bettlach). Die Emotionen werden so oder so eine Rolle spielen, der SHCB wird sich gut daran tun diese Emotionen auf der untersten Hitzestufe köcheln zu lassen und bloss nicht zum Siedepunkt zu bringen. Fokusiert man sich auf das Wesentliche ist der Vorteil wohl eher bei Bettlach.
Top-Shot BTT: Thomas Christen
Top-Shot MAR: Gaylor Beaupain
Erfolgsrezept: Emotionen tief, Spielqualität hoch
Copin's Tip: 8-6
| Old Time Hockey: Nicht unbedingt das Erfolgsrezept! |
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